Eilmeldung aus der Plakatwildnis
100 % Satire verschwunden – Die PARTEI spricht von „ungewöhnlicher Wahlkampfdynamik“
In Herzogenaurach sind über Nacht sämtliche Wahlplakate der Satirepartei Die PARTEI aus dem Stadtbild verschwunden. Restlos.
Wo gestern noch DIN-A1-Gesellschaftskritik hing, sieht man heute nur leere Befestigungen und viel Platz für Interpretationen.
Offiziell weiß niemand etwas. Inoffiziell wird – selbstverständlich völlig unbelegt – gemutmaßt, ob sich hier eine gewisse CSU an eine Münchner Tradition aus vergangenen Wahlkämpfen erinnert haben könnte, bei der fremde Plakate eine auffällige Wanderlust entwickelten.
Bürgermeisterkandidat Phillip Medina bleibt gelassen irritiert:
„Nach der Wahl hätten wir nichts gegen den Diebstahl unserer Plakate. Aber vorher ist es einfach unhöflich.“
Stadtrat Nicolai Schaufler ergänzt:
„Demokratie lebt vom Austausch. Aber nicht vom Austausch unserer Plakate gegen gar keine.“
Was genau passiert ist, bleibt unklar.
Sicher ist nur: Die PARTEI wird nachdrucken
Sehr geehrte DingX,
Das Jahr 2025 brachte in vielen Bereichen wenig Überraschungen.
Ähnlich wie ich selbst, ist die Stadtkasse ziemlich klamm.
Leider wurden meine Anträge, die Verbesserung hätten bringen können,
häufig bereits im Vorfeld abgelehnt – vermutlich, weil sie allesamt zu fortschrittlich für Herzogenaurach gewesen wären oder sprachlich nicht verstanden werden wollten.
Als die PARTEI 2020 in die Stadtregierung eintrat, waren weder der
desaströse Rathausneubau noch die StUB aufzuhalten.
Die Situation im öffentlichen Nahverkehr ist für Pendler und Schüler, Naja nennen wir es schwierig und die von der PARTEI mit angeleierte Machbarkeitsprüfung der Aurachtalbahn erbrachte eine theoretische Umsetzbarkeit. Daher fordern wir parallel zur möglicherweise erfolgenden Fertigstellung der StUB mit dem zeitnahen Bau der AurachtalSeilbahn auf der vorhandenen Trasse zu beginnen. Da passt dann auch noch Germans Radschnellweg darunter.
Auch der neue Skatepark in der Eichelmühlgasse hat bereits richtig Form angenommen und kann sich vor Besuchern kaum noch retten… Aber hey zumindest vergammeln am aktuellen Lagerplatz nur Skateelemente die uns nix gekostet haben…
Ebenfalls unbefriedigend ist derzeit die Wohnraumsituation: Das geplante Neubaugebiet „In der Reuth“ befindet sich noch in der Verhinderungsphase, deshalb benötigt Herzogenaurach zur Wohnraumbeschaffung HERZO HIVE: unterirdischen Wohnraum – am Model „The Hive“ aus Resident Evil (Der Film), am besten im Bereich HERZO BASE, da dort schon Infrastruktur vorhanden sein wird.
Oder wie wärs mit folgendem Vorschlag. Herzogenaurach gründet eine Kommunbhrauerei. Wenn jeder im Biertrinkfähigen Alter bereits 1,5 Bier Pro Tag trinken würde, hätten wir unsere Haushaltsdefizite bereits nach 365 Tagen ausgeglichen. Denn:
Sozial ist wer Bier ranschafft.
Ein weiteres wichtiges Thema war und ist Tierschutz. Denn das T in PARTEI steht bekanntermaßen genau dafür. Für Mähroboter konnte kein nächtliches Fahrverbot erwirkt werden, was ich sehr bedauere. Daher müssen Igel adäquat aufgerüstet und bewaffnet werden!
Es wurden auch zahlreiche PV-Anlagen genehmigt und gebaut und der so gewonnene Strom kann dann gleich für weitere E-Ladesäulen - auch für verdammte E- Scooter - verwendet werden.
Eine Erweiterung der Fußgängerzone konnte nicht durchgesetzt werden und wurde auf eine schwachsinnige Einbahnstraßenpfusch am Marktplatz reduziert. In den nächsten Jahren muss zumindest die Autofreiheit der Fußgängerzone erreicht werden. Dazu empfehlen sich festinstallierte Blitzer zur Abschreckung und versenkbare kleine Turmspringer als Stopper außerhalb der festgelegten Bieranlieferzeiten. Denn die Bier Versorgung sollte weiterhin rund um die Uhr gewährleistet sein.
Das Jahr 2026 wird hoffentlich für mehr Erfreulicheres sorgen, wie beispielsweise, dass der neue Stadtrat frei von der verf#### AfD wird. Daher hinterlassen sie bitte ihren Platz besenrein und mögen keiner ihrer Blaubraun verwirrten Kammeraden nachrücken.
Vielen Dank!